Baby Jokerz stammt aus der Jokerz-Linie von Compound Genetics und zirkuliert in Europa als US-Cut — nicht als Samenveröffentlichung. Bei Hanf Organic bekommst du sie als bewurzelten, pflanzfertigen Hanfsteckling, einzeln oder im 3er- und 5er-Set.
Alles auf einen Blick
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Linie: Jokerz von Compound Genetics
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Genetik der Mutterlinie: White Runtz × Jet Fuel Gelato
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Typ: indica-betonter Hybrid, photoperiodisch
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THC-Gehalt: kein veröffentlichter Züchterwert — siehe unten
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Blütezeit Indoor: 8–9 Wochen (Grower-Berichte, passend zur Mutterlinie)
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Hauptterpene: Caryophyllen, Limonen, Myrcen
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Optik: violette Färbung in der Spätblüte, sehr harzreich
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Höhe: nicht belegt — die kursierenden Angaben widersprechen sich, siehe Anbau
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Lieferform: bewurzelter Hanfsteckling
Was „Baby Jokerz" genau ist — und was nicht
Compound Genetics hat Jokerz gezüchtet, eine Kreuzung aus White Runtz und Jet Fuel Gelato. Baby Jokerz ist ein daraus selektierter Schnitt, der als Klon in den USA und Europa kursiert — häufig unter der Bezeichnung „CLTVTD Cut".
Was man dazu ehrlich sagen muss: Compound Genetics führt Baby Jokerz in keiner ihrer Jokerz-Veröffentlichungen, und in der größten Sortendatenbank existiert kein eigener Eintrag dafür. Es gibt also keine Züchterangaben zu dieser Selektion — alle Daten, die im Handel kursieren, sind entweder von der Mutterlinie Jokerz übernommen oder von Händlern geschätzt.
Auch der Name des Cuts ist nicht einheitlich: „CLTVD", „CLTVTD" und „Compound Genetics Breeder Cut" stehen nebeneinander. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Herkunftskette nicht dokumentiert ist. Wir schreiben deshalb: ein Cut aus der Jokerz-Linie — nicht: eine Veröffentlichung von Compound Genetics.
Warum hier kein THC-Wert steht
Kein Züchter veröffentlicht einen Wert für Baby Jokerz. Die im Handel verbreiteten „bis zu 30 %" sind von der Mutterlinie Jokerz übernommen und dabei nach oben gerundet worden. Die einzige Messung, die wir finden konnten, beruht auf zwei NIR-Vergleichsscans — das ist kein Laborwert, auf den man eine Produktangabe stützen kann.
Dasselbe gilt für das Verhältnis: Die verbreiteten 70/30 sind die Datenbankangabe für Jokerz. Belegbar ist nur: indica-betont — darin sind sich alle Quellen einig.
Das Aroma — hier sind sich die Quellen einig
Beim Terpenprofil decken sich mehrere unabhängige Quellen, darunter eine US-Dispensary, die die Blüte tatsächlich analysiert hat:
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Vorn Gas und Diesel, dahinter
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Zitrus-Candy und eine warme, gebäckartige Beerennote
- je nach Phänotyp cremig-vanillig oder deutlich gasiger
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Hauptterpene: Caryophyllen, Limonen, Myrcen — in drei voneinander unabhängigen Quellen dieselben drei
Eine Dispensary, die die Sorte führt, beschreibt zusätzlich weiche Blumigkeit und reifen Pfirsich — das kann ein bestimmter Phänotyp oder eine bestimmte Charge sein.
Der Name verspricht eine kleine Pflanze — verlass dich nicht darauf
Das ist der konkrete Stolperstein bei diesem Cut. „Baby" legt nahe, die Pflanze bleibe kleiner als Jokerz. Dafür gibt es keine Quelle — keine Beschreibung nennt sie kompakter als die Mutterlinie, und die im Handel kursierenden Höhenangaben reichen von 90 bis über 200 cm. Keine davon ist belegt.
Praktisch heißt das: Plane die Höhe nach oben, nicht nach dem Namen. Miss in der vierten Woche nach, wie viel die Pflanze pro Woche zulegt, und stelle danach um — nicht nach einem Wert, den du irgendwo gelesen hast. Wer den Platz über der Pflanze erst in der Blüte knapp werden sieht, kann nur noch die Lampe höher hängen und verliert dabei Lichtintensität.
Anbau
Verlässliche Sortendaten fehlen, deshalb hier nur, was mehrfach berichtet wird:
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Struktur: kräftig, dicht, buschig, mit schweren und sehr harzigen Blüten.
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Färbung: violette Töne in der Spätblüte werden von mehreren unabhängigen Quellen berichtet.
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Dichte Blüten brauchen Luft. Zur Schimmelresistenz gibt es keinerlei Daten; halte die Luftfeuchte in der Blüte bei 45–55 % und kontrolliere die dicksten Blüten auf Grauschimmel.
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Entlauben statt hoffen: Bei dieser Blütendichte ist Lichtdurchdringung wichtiger als zusätzliche Blattmasse.
Wie der Steckling die ersten Tage nach der Lieferung übersteht, entscheidet mehr als jede spätere Maßnahme — die Schritte dazu stehen im Leitfaden zu den ersten sieben Tagen.
Was der Steckling bringt
Bei einem Cut, dessen Reiz im Harz und im Terpenprofil liegt, ist der Klon der eigentliche Punkt: Alle Pflanzen sind genetisch identisch, wachsen gleich schnell, reifen gleichzeitig und riechen gleich. Aus Samen bekäme man diese Selektion gar nicht — sie existiert nur als Klon. Worin sich Klon und Samen grundsätzlich unterscheiden, erklärt der Samentypen-Überblick.
Häufige Fragen
Hat Baby Jokerz einen Cup gewonnen?
Nein. Jokerz — die Mutterlinie — hat 2022 den Oregon Leaf Bowl gewonnen. Diese Auszeichnung gehört nicht zu diesem Cut, und wir schreiben sie ihm auch nicht zu.
Warum steht auf anderen Seiten 30 % THC?
Weil die Zahl von der Mutterlinie stammt und bei jedem Weiterverkauf etwas nach oben gewandert ist. Für Baby Jokerz selbst hat sie niemand gemessen.
Ist die Sorte für Anfänger geeignet?
Der bewurzelte Steckling nimmt den schwierigsten Teil ab. Was fehlt, sind verlässliche Sortendaten — wer zum ersten Mal growt, ist mit einer gut dokumentierten Sorte besser bedient.
Eignet sie sich für Extrakte?
Die hohe Harzdichte spricht dafür, und mehrere Quellen heben sie hervor. Eine Ausbeute-Angabe wäre allerdings geraten.
Weitere Sorten findest du unter Hanfstecklinge. Angaben ohne belastbare Quelle sind auf dieser Seite als solche gekennzeichnet.
Rechtlicher Hinweis: Der Verkauf erfolgt als Vermehrungsmaterial für den privaten Eigenanbau im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG). Der Anbau ist volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland vorbehalten, auf drei blühende Pflanzen je volljährige Person begrenzt, und die Pflanzen sind vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Welche Regeln für dich konkret gelten, hängt von deinem Wohnort ab — bitte informiere dich vorab.