
Erde für den Cannabis-Anbau: Light-Mix, All-Mix oder Kokos?
, 2 min Lesezeit

, 2 min Lesezeit
Light-Mix, All-Mix und Kokos unterscheiden sich vor allem in einem Punkt: wie viel Nährstoff schon im Substrat steckt. Dieser Ratgeber erklärt die drei Substrattypen, wann welcher passt, wie sie mit der Düngung zusammenhängen und wie viel ein Sack Erde typischerweise wiegt.
Die Wahl des Substrats entscheidet, wie viel Kontrolle du über die Nährstoffversorgung hast. Der Unterschied zwischen Light-Mix, All-Mix und Kokos lässt sich auf eine Frage reduzieren: Wie viel Nährstoff steckt schon im Substrat, bevor du das erste Mal gießt?
Die vollständige Auswahl steht in der Kategorie Erde.
Für Jungpflanzen ist ein leicht vorgedüngtes Substrat fast immer die sicherere Wahl. Ein stark vorgedüngtes Bio-Substrat kann für frisch umgetopfte Sämlinge und Stecklinge zu viel sein – deren Wurzelsystem ist noch klein, die Nährstoffaufnahme entsprechend gering.
Für die Blütephase spielen stark vorgedüngte Bio-Substrate ihre Stärke aus: Die Grundversorgung trägt über mehrere Wochen, und das Bodenleben puffert Schwankungen ab.
Für maximale Steuerbarkeit ist Kokos die konsequenteste Option. Weil das Medium selbst nichts beiträgt, ist jede Abweichung im Wachstum auf die Nährlösung zurückzuführen – das macht Fehlersuche deutlich einfacher, verlangt aber konsequentes Messen.
Ein Dünger-Set ist immer auf einen Substrattyp abgestimmt. Wer in Erde growt, braucht ein anderes Verhältnis als in Kokos, wo das Calcium-Magnesium-Verhältnis angepasst werden muss. Die passenden Kombinationen findest du unter Dünger Sets; welche Nährstoffe wofür zuständig sind und woran sich Über- und Unterversorgung erkennen lässt, erklärt der Ratgeber Cannabis richtig düngen.
Das Gewicht eines Substrats hängt stark von Feuchtigkeit, Materialdichte und Zusammensetzung ab. Als realistische Durchschnittswerte im Grow-Bereich gelten:
Leichte Kokos- oder Perlitmischungen liegen meist im unteren Bereich, stark vorgedüngte Bio-Erden mit Humus eher im oberen.
Ja, das ist eine gängige Praxis, um den Nährstoffgehalt zwischen beiden Extremen einzustellen. Wichtig ist, das Mischungsverhältnis zu notieren – sonst lässt sich das Ergebnis beim nächsten Grow nicht reproduzieren.
Das hängt von der Topfgröße ab, nicht von der Sorte. Aus einem 1,2-Liter-Anzuchttopf geht es typischerweise direkt in 11 bis 25 Liter – ein 50-Liter-Sack reicht damit für zwei bis vier Endtöpfe.
Gepresste Kokosblöcke müssen vor dem Einsatz mit Wasser aufgequollen werden. Lockere Kokossubstrate und fertige Mischungen wie Cocos Perlite 70/30 sind direkt einsatzbereit.
Wann und wie du Jungpflanzen in das Endsubstrat setzt, steht Schritt für Schritt im Ratgeber Hanfstecklinge und Hanfpflanzen richtig umtopfen.
Bitte bestätige, dass du mindestens 18 Jahre alt bist, um diesen Shop zu betreten.
du bist noch nicht alt genug, um den Shop zu besuchen.