Die Banana MAC ist Anesias Antwort auf ein bekanntes Problem: MAC hat ein herausragendes Aroma, aber einen bescheidenen Ertrag. Anesia Seeds hat ihre eigene MAC deshalb mit einem handverlesenen, sativa-betonten Banana-Kush-Phänotyp gekreuzt — mit dem erklärten Ziel, das Aroma zu behalten und den Ertrag zu maximieren.
Alles auf einen Blick
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Züchter: Anesia Seeds
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Genetik: MAC × Banana Kush
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Verhältnis: 60 % Indica / 40 % Sativa
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Typ: feminisierte Hanfsamen, photoperiodisch
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THC-Gehalt: bis zu 26 % (Herstellerangabe)
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CBD: vom Züchter nicht angegeben
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Blütezeit Indoor: 8–9 Wochen
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Ertrag: 500–600 g/m² Indoor, bis 700 g pro Pflanze Outdoor
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Höhe: 120–180 cm
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Klima: gemäßigt bis warm
Warum es diese Kreuzung gibt
MAC ist unter Growern für ihr Aroma bekannt — und dafür, dass sie nicht viel liefert. Anesia hat einen Banana-Kush-Phänotyp mit höherem Sativa-Anteil gezielt danach ausgewählt, den Ertrag anzuheben und gleichzeitig das Terpenspektrum zu verbreitern.
Wer MAC kennt, versteht die Positionierung sofort: das Aroma der MAC, ohne deren Ertragsschwäche. Innerhalb von Anesias eigenem Sortiment ist Banana MAC bewusst kein Extremwert — der Züchter stuft sie bei Stärke als „mittelstark bis stark" und beim Ertrag als „L" ein, während andere Sorten des Hauses XL und XXL tragen. Das ist eine ehrlichere Einordnung, als die 26 % vermuten lassen.
120–180 cm — Platz einplanen
Anesia nennt eine einzige Höhenangabe, nicht getrennt nach Indoor und Outdoor: 120–180 cm. Das ist für eine photoperiodische Sorte viel, und es ist der Punkt, an dem diese Sorte in kleinen Zelten scheitert.
Der Züchter liefert die Lösung gleich mit: Die Pflanzen reagieren sehr gut auf LST und eignen sich ausdrücklich für SCROG und Mainlining. Wer unter 2 m Kopfhöhe arbeitet, sollte eine dieser Methoden von Anfang an einplanen und nicht erst reagieren, wenn die Streckung schon läuft.
Die Substratempfehlung des Züchters — mit Begründung
Anesia schreibt, dass Banana MAC auf allen Medien gut aussieht, empfiehlt aber ausdrücklich organischen Anbau in Erde, um das breite Terpenspektrum auszuschöpfen. Das ist eine seltene Empfehlung: Die meisten Züchter bleiben beim Substrat neutral.
Passende Bio-Substrate und ein organisches Dünger-Set sind bei dieser Sorte also keine Geschmacksfrage, sondern die Empfehlung des Hauses.
Harz bis in die Blätter
Die technisch interessanteste Angabe: Anesia beschreibt, dass nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter vollständig mit Harz überzogen sind, und empfiehlt die Sorte für Bubble Hash und aromatische Extraktionen.
Für die Praxis heißt das: Der Beschnitt ist bei dieser Sorte kein Abfall. Wer ohnehin extrahiert, bekommt hier mehr verwertbares Material als bei einer Sorte, deren Harz sich auf die Blüten beschränkt.
Aroma
Anesia nennt Banane, Ananas und Beeren. Im Fließtext beschreiben sie den Geschmack als extrem fruchtig und tropisch — Zitrus und reife kanarische Bananen, abgerundet von einer leichten Ananasnote. Terpennamen gibt der Züchter keine an; wer welche liest, liest eine Schätzung.
Outdoor
Die 700 g pro Pflanze im Freiland sind laut Anesia „auch für unerfahrene Grower leicht erreichbar" — das ist die einzige Aussage des Züchters zum Erfahrungsniveau, und sie bezieht sich ausdrücklich auf den Außenanbau. Als Klima nennt Anesia gemäßigt bis warm.
Einen Erntemonat gibt der Züchter nicht an. Für eine photoperiodische Sorte mit 8–9 Wochen Blüte liegt die Ernte in Mitteleuropa erfahrungsgemäß im Oktober — das ist eine Einschätzung, keine Herstellerangabe, und bedeutet Schimmelrisiko in den feuchten Wochen.
Häufige Fragen
Wie viel Platz brauche ich wirklich?
Bei 120–180 cm Endhöhe und photoperiodischem Wuchs: entweder ein hohes Zelt oder ein SCROG-Netz. Anesia empfiehlt Letzteres selbst.
Warum steht anderswo 27 % THC?
Einzelne Händler runden nach oben. Anesia schreibt „bis zu 26 %" — und formuliert es selbst als Durchschnittswert, nicht als Laborergebnis.
Hat die Sorte einen Cup gewonnen?
Nein. Weder Anesia noch ein Händler nennt eine Auszeichnung für Banana MAC. Wir schreiben deshalb keine.
Ist sie für Einsteiger geeignet?
Anesia gibt keine Schwierigkeitsstufe an. Dafür spricht die Robustheit im Freiland, dagegen die Endhöhe und das nötige Training indoor.
Alle technischen Angaben stammen vom Züchter Anesia Seeds. Das komplette Sortiment findest du unter Hanfsamen.