Zwei Artikelnummern, eine Genetik: Beim Lieferanten läuft diese Sorte unter zwei SKUs, einmal mit und einmal ohne Ziffer im Namen. Im Katalog von Royal Queen Seeds steht dagegen nur „Special Queen 1“ unter der Produkt-ID 139, daneben die autoflowering Fassung mit demselben Namenszusatz. Einen Eintrag ohne Ziffer gibt es dort nicht – deshalb führen wir hier eine einzige Produktseite.
Alles auf einen Blick
-
Züchter: Royal Queen Seeds
-
Genetik: Power Bud x Skunk
-
Samentyp: feminisiert, photoperiodisch
-
Wuchstyp: 50 % Sativa / 50 % Indica
-
THC-Gehalt: bis zu 18 %
-
CBD-Gehalt: niedrig (qualitative Einstufung des Züchters)
-
Blütezeit: 55–60 Tage
-
Erntezeitpunkt: Ende September im Freiland
-
Pflanzenhöhe indoor: 80–140 cm
-
Pflanzenhöhe outdoor: 200–270 cm
-
Ertrag indoor: 500–550 g pro m² Anbaufläche
-
Ertrag outdoor: 500–550 g pro Pflanze
-
Klimazone: Kurze Sommer
-
Aroma: Erdig, Fruchtig, Skunk
-
Packungsgröße: 3 Samen
Warum zu dieser Genetik nur eine Produktseite gehört
Nachvollziehbar wird der Fall über die Katalogstruktur des Herstellers: Unter der ID 139 liegt die photoperiodische Fassung, unter einer zweiten ID die Variante „Special Queen 1 Auto“. Ein drittes Datenblatt ohne Ziffer fehlt. Wer in Sortenverzeichnissen und im Handel zwei Einträge nebeneinander sieht, vergleicht also keine zwei Sorten, sondern zwei Schreibweisen desselben Produkts. Dabei laufen auch die Zahlen auseinander: Für den Freilandertrag kursieren 550 bis 600 g pro Pflanze, während das Datenblatt 500 bis 550 g nennt. Unsere Regeln dazu stehen unter Sortenangaben und Datenqualität.
Die Herkunft dokumentiert der Züchter knapp: Power Bud x Skunk, hervorgegangen aus der Skunk-Selektionswelle der 1990er-Jahre. Das Verhältnis steht bei 50 % Sativa zu 50 % Indica, der THC-Gehalt bei bis zu 18 %. Den Skunk-Zweig teilt die Sorte mit Royal Critical Auto, für die Royal Queen Seeds Afghan- und Skunk-Vorfahren angibt; ebenfalls aus dem Autoflower-Regal kommt Royal Dwarf Auto.
Kurze Sommer und 270 cm im Beet
Für das Freiland nennt der Züchter 200 bis 270 cm Endhöhe – ein Beetmaß, kein Kübelmaß, und eines, das Abstand zu Zaun und Nachbarbepflanzung braucht. Indoor liegt die Spanne bei 80 bis 140 cm; mit Topf und Lampenabstand kommst du bei 180 cm Innenhöhe auch mit dem oberen Wert zurecht.
Als Klimazone steht „Kurze Sommer“ im Datenblatt, als Erntezeitpunkt Ende September. Beides zusammen spricht für einen Freilandstart, sobald die Nächte mild bleiben, und für eine Blüte, die mit 55 bis 60 Tagen vor der feuchten Oktoberphase abgeschlossen ist. Bei 500 bis 550 g/m² indoor läuft die Versorgung über eine längere Vegetationsphase – abgestufte Zusammenstellungen dafür führen die Dünger-Sets.
Lieferung
Pro Bestelleinheit gehen 3 Samen heraus – ungeöffnet, in der Abfüllung, die Royal Queen Seeds verschlossen an uns übergibt. Die äußere Verpackung bleibt neutral und trägt keinen Aufdruck zu Ware, Sorte oder Shop. Den Rest des Katalogs erreichst du über Hanfsamen.
Häufige Fragen zu Special Queen 1
Sind „Special Queen“ und „Special Queen 1“ dieselbe Sorte?
Ja. Royal Queen Seeds listet nur „Special Queen 1“ sowie die autoflowering Variante gleichen Namens. Beim Lieferanten läuft dieselbe Genetik unter zwei Artikelnummern, hinter denen ein einziges Herstellerdatenblatt steht.
Reicht ein kurzer Sommer in Mitteleuropa für das Freiland?
Für kurze Sommer ist die Sorte beim Züchter ausdrücklich eingeordnet, als Erntezeitpunkt steht Ende September. Damit passt sie in eine mitteleuropäische Saison, sofern der Standort sonnig ist und für 200 bis 270 cm Endhöhe Platz bleibt.
Wie viel Höhe muss ich im Zelt einplanen?
Indoor gibt Royal Queen Seeds 80 bis 140 cm an. Rund 180 cm Innenhöhe decken den oberen Wert samt Topfhöhe und Leuchtenabstand ab; bei einem früheren Umschalten fällt die Endhöhe geringer aus.
Warum steht hier ein niedrigerer Freilandertrag als anderswo?
Das Datenblatt nennt 500 bis 550 g pro Pflanze. Die im Handel verbreiteten 550 bis 600 g stammen nicht vom Hersteller, deshalb übernehmen wir sie nicht.
Rechtlicher Hinweis: Hanfsamen sind in Deutschland verkehrsfähig und dürfen verkauft werden. Für das Anbauen gibt es keinen bundesweit gleichen Rahmen; welche Vorgaben greifen, hängt vom Wohnort ab und lässt sich vorab klären.